„Kluge Planung spart überflüssige IT-Investitionskosten“

Ausgangslage 

Unser Kunde verarbeitet seit vielen Jahren Lebensmittel und betreibt ein Einzelhandelsunternehmen mit mehr als 100 Filialen. Üblicherweise treffen am Nachmittag die Bestellungen der Filialen ein, über Nacht erfolgt die Produktion und morgens wird an die Filialen ausgeliefert. Diese hochmoderne „Just-in-time Produktion“ (bedarfsgerechte Produktion) wäre ohne passende IT undenkbar.

Die bereits vorhandene IT war im Rahmen des typischen Fünfjahres-Investititions-kreislaufes für IT bereits veraltet und hinsichtlich ihrer Kapazität mittlerweile zu klein dimensioniert.

Anforderung 1 

Der Kunde hat seine Anforderungen an die neue IT-Systemarchitektur formuliert und mit folgender Grundanforderung verbunden: „Egal was passiert, innerhalb von 24 Stunden müssen wir wieder arbeitsfähig sein.“

Anforderung 2 

Auf Grund der besonderen Gegebenheiten eines Lebensmittel produzierenden Unternehmens muss der Übergang von der bisherigen zur neuen IT-Infrastruktur (Migration) weitgehend nahtlos erfolgen.

Unsere Lösungen

Schrittweise wurden mehrere Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und geprüft:

  1. Auf Grund der gestellten Kundenanforderung im Katastrophenfall, innerhalb von 24 Stunden wieder arbeitsfähig zu sein, sollten beim Kunden zwei vollständig ausfallsichere Systemarchitekturen in zwei örtlich und räumlich voneinander getrennten Serverräumen neu aufgebaut werden. Das Investitionsvolumen umfasste eine mittlere, sechsstellige Summe. Nach Prüfung der beim Kunden realisierbaren räumlichen Gegebenheiten musste diese Variante ausscheiden.
  2. Alternativ dazu wurde die Übernahme der IT ins WISYS Rechenzentrum geprüft. Dies hätte dazu geführt, dass keinerlei Investitionen mehr in vor Ort befindliche Technik nötig gewesen wäre. Durch die Miete von Ressourcen im WISYS-Rechenzentrum hätte der Fünfjahresinvestitionskreislauf beendet werden können. Es wären monatliche Kosten in Höhe einer 5stelligen Summe angefallen. Nach Prüfung der Möglichkeiten für Datenleitungen (redundante Leitungsführung) am Standort des Kunden im ländlichen Raum wurde diese Lösung nicht weiter in Betracht gezogen.
  3. Letztendlich wurde eine hybride IT-Systemarchitektur umgesetzt, d.h. beim Kunden wurde neue IT-Technik implementiert und darüberhinaus werden Ressourcen im WISYS-Rechenzentrum für den Katastrophenfall genutzt (Disaster Recovery). Die Investitionskosten konnten auf eine sechsstellige Summe im niedrigen Bereich gesenkt werden. Hinzu kommen monatliche Kosten im 3 stelligen Bereich für die Leistungen des Rechenzentrums.

Das waren die Erfolgsfaktoren für unseren Kunden

  1. ausreichend Performance durch neue Infrastruktur
  2. In einem Katastrophenfall kann auf die ERP-Kernsysteme (Enterprise Resource Planning) im WISYS-Rechenzentrum zurückgegriffen werden.
  3. Überflüssige Investitionen konnten vermieden werden
  4. Es konnte das beste Preis-/Leistungsverhältnis für den Kunden erzielt werden
  5. Einfache Ressourcenerweiterbarkeit ohne Investition in zusätzliche Geräte bei geringstmöglichen Kosten

Technische Zusammenfassung

  • Hoch performante VMware-Architektur mit All Flash Storage
  • Redundanter Netzwerkkern mit Layer 3 – Coreswitchen
  • Anbindung physikalischer Server über 10 GBit Backbone
  • Backup to Disk und Backup to Tape in getrennten Brandabschnitten
  • Backup Replikation in das WISYS-RZ für Disaster Recovery

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